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Akute Reaktionen auf Neuroleptika können gelindert werden durch:

  • Biperidenlactat 2-5 mg langsam über 3 Minuten IM (kann Hypotonie verursachen) oder
  • Procyclidinhydrochlorid 5-10 mg IM, bei Bedarf nach 20 Minuten wiederholt (Höchstdosis 20mg/24h) oder
  • Procyclidinhydrochlorid 2,5 mg oral t.d.s

Bei tardiver Dystonie stehen zusätzlich Benzodiazepine, Botulinumtoxin für Gesichtsdystonie, Muskelrelaxantien wie Baclofen und Dopamin abbauende Mittel wie Tetrabenazin zur Verfügung. (1)

Zu den Strategien zur Behandlung der Akathisie gehören das Absetzen oder die Verringerung der Dosis des betreffenden Medikaments und die Umstellung auf Clozapin, Olanzapin oder Quetiapin. Von dieser Gruppe hat sich Mirtazapin in einer Dosierung von 7,5 mg oder 15 mg einmal täglich als am wirksamsten zur Linderung der Akathisie-Symptome erwiesen. (2)

Medikamenteninduzierter Parkinsonismus wird durch das Absetzen oder die Verringerung der Dosierung des verursachenden Medikaments, die Umstellung auf ein anderes Medikament, das weniger wahrscheinlich Parkinson-Symptome hervorruft, und die Verabreichung von Antiparkinson-Medikamenten, einschließlich Amantadin, anticholinergen Medikamenten, L-Dopa und Selegilin behandelt. (3)

Tardive Dyskinesien und andere tardive Syndrome werden durch schrittweises Verringern oder Absetzen der verursachenden Medikamente behandelt. Während des Absetzens des verursachenden Medikaments kann es zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der Symptome kommen. Anticholinergika und Antiparkinsonmittel sollten abgesetzt werden, da sie tardive Dyskinesien verschlimmern können.

Referenz

  1. Wolke LJ, Jinnah HA. Behandlungsstrategien für Dystonie. Expert Opin Pharmacother. 2010 Jan;11(1):5-15
  2. Inada T. [Medikamenten-induzierte Akathisie]. Brain Nerve. 2017 Dec;69(12):1417-1424.
  3. Shin HW, Chung SJ. Drug-induced parkinsonism. J Clin Neurol. 2012 Mar;8(1):15-21.

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