Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper zu einem Verlust von Acetylcholin-(ACh)-Rezeptoren (AChRs) im Muskel führen. In 85 % der Fälle binden die Antikörper an die AChRs selbst ("seropositiv"), in den übrigen Fällen (irreführend als "seronegativ" bezeichnet) binden die Antikörper an ein anderes Ziel der Muskelmembran.
Neugeborenen-Myasthenie kann dadurch entstehen, dass der Antikörper in utero passiv auf einen Fötus übertragen wird. Dieser Zustand ist vorübergehend.
Es gibt Assoziationen zwischen Myasthenia gravis und Thymushyperplasie - 75 % der Fälle - und Thymomen - 15 %. In der letztgenannten Gruppe sind in der Regel Antikörper gegen quergestreifte Muskeln vorhanden.
Die Erkrankung kann durch Medikamente wie Penicillamin, Lithium, Aminoglykoside und Phenytoin verschlimmert werden.
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