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Übersetzt aus dem Englischen. Original anzeigen.

Autorenteam

Zu den Assoziationen gehören:

  • Beckwith-Wiedemann-Syndrom
  • Bloom-Syndrom
  • Sotos-Syndrom
  • von-Hippel-Lindau-Syndrom
  • Retinoblastom

Eine genetische Veranlagung für den Wilms-Tumor findet sich in überlappenden Syndromen:

  • Man geht davon aus, dass eine Keimbahnmutation die Ursache für etwa 10-15 % der Wilms-Tumoren ist.
    • WT1-Keimbahnmutationen führen zum WAGR-Syndrom, zum Denys-Drash-Syndrom, zum Frasier-Syndrom und zum isolierten Wilms-Tumor (d. h. Wilms-Tumor ohne Anzeichen eines zugrunde liegenden Syndroms).
      • WAGR-Syndrom - Wilms-Tumor-Aniridie-genitale Anomalien-Retardierung

Anmerkungen (2):

  • Modelle der Wilms-Tumor-Entwicklung gehen davon aus, dass eine genetische Mutation zu nephrogenen Resten prädisponiert (gutartige Herde embryonaler Nierenzellen, die bis ins postnatale Leben hinein abnormal persistieren)
    • Nephrogene Reste werden als intralobär oder perilobär charakterisiert.
      • im Allgemeinen intralobäre Reste (in der Regel einzelne Läsionen innerhalb des Nierenlappens, des Nierensinus oder der Nierenscheidewände)
        • in Verbindung mit dem WAGR-Syndrom (Wilms-Tumor-Aniridie-genitale Anomalien-Retardierung) und dem Denys-Drash-Syndrom (DDS)
      • im Allgemeinen perilobare Reste (gewöhnlich mehrere Läsionen in der Peripherie des Nierenlappens)
        • in Verbindung mit dem Beckwith-Wiedemann-Syndrom (BWS) und Hemihyperplasie
    • Der Zusammenhang zwischen der Art der nephrogenen Reste und dem Prädispositionssyndrom ist jedoch nicht absolut

Referenz:

  • Bruening, W. et al. Germline intronic and exonic mutations in the Wilms' tumour gene (WT1) affecting urogenital development. Nature Genetics 1992;1:.144-8
  • Dome JS, Huff V. Wilms-Tumor Übersicht. Redakteure in: Pagon RA, Adam MP, Ardinger HH, Bird TD, Dolan CR, Fong CT, Smith RJH, Stephens K, editors. Quelle GeneReviews. Seattle (WA): Universität von Washington, Seattle; 1993-2014.

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